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Blog zum Wohnungseigentumsrecht

Erfolgreiche Wohnungseigentumsverwaltung setzt hohe fachliche Kompetenz voraus. Dazu gehören nicht nur, dass der Verwalter das wohnungswirtschaftliche Instrumentarium beherrscht, sondern es sind auch gute Fachkenntnisse im Wohnungseigentumsrecht notwendig.

Wohnungseigentum verwalten bringt Erfahrung und Rechtskenntnisse

Die Verwaltung von Wohnungseigentum verleitet zum Bloggen | (c) geralt/pixabay.com

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) besteht nur aus wenigen Vorschriften und unterliegt keinen ständigen Änderungen. Auch deshalb sind im WEG viele praktisch wichtige Fragen nicht geklärt. Der Gesetzgeber ist wohl der Auffassung, dass manche Dinge durch Richter besser geregelt werden, als durch in selbst. Deshalb lassen sich beim Wohnungseigentum Antworten auf die praktischen Fragen des täglichen Lebens aus dem Gesetz nur „ableiten“. Das führt in der Praxis zu unterschiedlichen Ergebnissen und vielen offenen Rechtsfragen.

Mit der letzten großen Reform des WEG (im Jahre 2007) ist auch der Rechtsweg in Wohnungseigentumssachen grundlegend verändert worden. Nicht mehr die freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG) ist zu Entscheidungen berufen, sondern die ordentliche Gerichtsbarkeit (örtliches AG, zentrales LG und als Revisionsinstanz der BGH). Das hat dazu geführt, dass seit 2007 eine große Zahl von Entscheidungen in Karlruhe gefallen sind.

Weil ein professioneller Verwalter von Wohnungseigentum die Rechtsprechnung (vor allem die des V. Senats des BGH und regional in Siegen die das LG Dortmund)  ständig im Blick haben muss, um rechtlich einigermaßen sicher verwalten zu können und um die betreuten Wohnungseigentümer richtig zu beraten, haben wir uns entschlossen, unser Fachwissen in einem Blog weiter zu geben.

Wohnungseigentumsrecht ist sehr oft Richterrecht. Das hat zur Folge, dass Entscheidungen nicht in Granit gemeiselt sind, sondern mit dem Wechsel in der personellen Zusammensetzung des zuständigen Senats gelegentlich auch deutlichen Änderung unterliegen. Wir erinnern uns noch allzu gut daran, wie mit dem Vorsitzenden des V. Senats beim BGH, Dr. Wenzel, einige „Jahrhundertentscheidungen“ getroffen wurden. Diese haben gründlich mit der bis dahin geltenden herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur aufgeräumt und letztlich zur Reform der WEG im Jahre 2007 geführt. Wohnungseigentumsrecht ist also nicht starr sondern fließend. Für uns gilt seit 2007: Beständig im Wohnungseigentumsrecht ist allein der Wandel.

Erfahrung bringt Rechtskenntnisse im Wohnungseigentumsrecht

Aktuelle Rechtsprechung immer im Blick | (c) geralt/pixabay.com

Wir halten Sie über die Entwicklung des Wohnungseigentumsrechts mit unserem Blog auf dem Laufenden und freuen uns, wenn wir Sie gelegentlich hier begrüßen dürfen. Wenn Sie unseren Blog zum Wohnungseigentum abonnieren wollen, tragen Sie sich gern in unsere E-Mailliste ein.

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